12.1.16: Windenergie in Schleswig-Holstein in der Schwebe: Beispiel Bosau

siehe z.B. Augsburger Allgemeine 17.2.2012

Energiewende

Kein Gewerbesteuer-Sturm durch die Windkraft

Abschreibungen für hohe Investitionen laufen oftmals über viele Jahre

Region Wertingen Je nach Nabenhöhe und Kilowatt-Leistung können die Kosten für den Bau eines Windrades zwischen einer und fünf Millionen Euro betragen. Investitionen, die demzufolge auch eine lange Abschreibungsphase für die Betreiber nach sich ziehen. So hat beispielsweise die Stadt Berching (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) bis Ende 2011 noch keinen Euro an Gewerbesteuer eingenommen. Dabei stehen insgesamt drei Windkrafträder seit mehr als zehn Jahren auf einer Hochfläche in der Nähe der Ortschaft Oening im Altmühltal. Stadtkämmerer Christian Rogoza rechnet auch in den nächsten Jahren noch nicht mit Gewerbesteuer-Einnahmen. „Irgendwann werden wir aber schon noch etwas bekommen“, schätzt der Kämmerer der Stadt Berching.


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SHZ 17.12.15: Brodersby reicht’s : Genug Windkraft: Brodersby sagt Nein

Gemeinde fürchtet um ihr Landschaftsbild und lehnt nach umfangreicher Abwägung die Errichtung weiterer Anlagen ab

Keine weiteren Windkraftanlagen in Brodersby, das ist der Tenor einer umfangreichen Abwägung, die nun Bestandteil einer Stellungnahme der Gemeinde an die Kieler Staatskanzlei ist. Einstimmig votierte die Gemeindevertretung unter Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Dieter Olma (demIni) Mittwochabend für die Ausarbeitung, in der mit den Erfahrungen der Gemeinde mit Windkraft begründet wird, warum sie keine weiteren Anlagen vertragen könne. Man investiere viel Geld in den Tourismus und wolle die Landschaft so erhalten, wie sie sei, so Olma. Grundsätzlich sei die Gemeinde nicht gegen regenerative Energiegewinnung, aber man leiste schon mehr als genug. So weist der Ort nicht nur drei Windkraftanlagen, die ersten in Schleswig-Holstein als Kleingruppe errichteten, auf, sondern auch noch eine Freiflächenphotovoltaikanlage sowie Biogasanlagen. Ob die Stellungnahme, erarbeitet von Michael Mikulsky (demIni), Jürgen Thietje (CDU) und Peter Kühlcke (SPD), etwas bewirke wisse man nicht. Rechtswirksamkeit habe sie nicht, aber die Gemeinde habe damit begründet ihre Position mitgeteilt.

17.11.15 Sedimentanlage in der Belauer Straße eingebaut

1 2 4 5 7 8 9  12 92 94Heute wurde in der Belauer Straße die Sedimentanlage eingebaut. Diese Anlage besitzt einen Absetzraum, in dem die Strömungsverhältnisse es zulassen, dass spezifisch schwerere Stoffe als Wasser nach unten sinken und spezifisch leichtere Stoffe aufschwimmen.

Sammel- und Filterschächte bestehen aus einem Sedimentationsbereich, in welchem sich die schweren Partikel absetzen, und aus einem Filtersieb, welches verhindert, dass leichte Grobschmutzstoffe in den nachgeschalteten Speicher gelangen. Über ein Tauchrohr werden auch leichte Stoffe im Schacht zurückgehalten.

Diese Anlage dient auch bei Ölunfällen dazu, die Seeverschmutzung zu verhindern.

Bei den Bauarbeiten wurden alte bearbeitete (Eiche?)balken und Feldsteine zutage gefördert, die in früherer Zeit der Wegebefestigung dienten. Die Bohlen sind in bestem Erhaltungszustand. Im Mittelalter war der Wasserstand des Sees ca. einen Meter höher.