Als Folge der Beeinträchtigung der Lebensqualität sinkt der Verkehrswert der Immobilien signifikant.

Rundschau 06.12.2011: Ein Forschungsprojekt der Universität Frankfurt am Main, durchgeführt von Prof. Dr. Jürgen Hasse, kommt zu dem Schluss, dass Windkraftanlagen in der Nähe von Wohngebieten die Lebensqualität der Anwohner nachhaltig verändern.

Als Folge der Beeinträchtigung der Lebensqualität sinkt der Verkehrswert der Immobilien signifikant. Immobilienmakler bestätigten im Rahmen der Studie Wertverluste bei Immobilien in Höhe von durchschnittlich 20 bis 30 Prozent durch die Errichtung von Windkraftanlagen mit Einfluss auf Wohngebiete. Im Einzelfall droht gar die völlige Unverkäuflichkeit.

Wertmindernde Gründe für die Immobilien sind: Geräuschimmissionen, Infraschall, der möglicherweise für Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen bei Menschen, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, verantwortlich ist, Schattenwurf, Unruhe durch die drehenden Rotoren sowie die Verschandelung der Landschaft und der unwiederbringliche Verlust des Erholungswertes der Natur.

Die Freunde der Feldmark von Schmalensee berichten uns: „Ein guter Tag für die Demokratie

Am Donnerstag, den 10. April 2014 wurde unsere Klage auf ein Bürgerbegehren im Verwaltungsgericht Schleswig verhandelt. Unserer Klage wurde von den Richtern stattgegeben. Wir haben gewonnen!

Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, nämlich den nicht-existenten Abwägungsprozess zum Bau von Windkraftanlagen in unserer Gemeindevertretung anzustoßen. Bisher wurde ausschließlich im Sinne des Investors beschlossen.
Es wird sich zeigen, ob dieses „Mehr an Demokratie“ eine gerechte und kompetente Abwägung der Sachverhalte endlich einleiten wird, damit auch die Belange der betroffenen Anwohner Berücksichtigung finden.

Die Frage des Bürgerbegehrens lautet:

Sind Sie dafür,
den Aufstellungsbeschluss des B-Plans um folgende Zielformulierungen zu ergänzen:

– die Höhe der Anlagen auf 100 m zu beschränken und
– den Abstand der Anlagen zur innerörtlichen Wohnbebauung über den Mindestabstand von 800 m zu erhöhen sowie
– im Außenbereich den Abstand zur Wohnbebauung über den Mindestabstand von 400 m zu erhöhen?“